Farbleitkonzept Merseburg-Süd

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Gegenstand dieses Leitkonzeptes sind 6 Wohnquartiere der TAG Immobilien AG in der südlichen Stadterweiterung Merseburgs aus den 50er bis 60er Jahren.
Die Gebäude wurden – ebenso wie die benachbarten Quartiere gleicher Bauzeit – in den 90er Jahren mit einfachstem Standard teilsaniert (Kunststoff-Fenster, WDVS, Balkon-Anbauten) und leiden momentan unter zunehmenden Leerzug.

Ziel des vorliegenden Leitkonzeptes sind deshalb die Aufwertung der Quartiere, eine identitätsstiftende Gestaltung und damit die nachhaltige Vermietbarkeit.

Flagschiff für Wohngebiet

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Mit der Erweiterung dieses Wohnblockes in der Otto-Dix-Straße in Altenburg um eine Sozialstation wird an präsenter Stelle – an der sich schon bis 2004 ein älterer Kopfbau befand – ein markantes Zeichen für das Wohngebiet gesetzt.

Unsere Planung für die Wohnungsbaugenossenschaft AWG Altenburg  umfasst auch die Umgestaltung, Vergrößerung und barrierefreie Nutzbarkeit der bestehenden Wohnungen.

Transparentes Entrée in Altenburg

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Transparentes Entrée in Altenburg

Verwaltungsgebäude

Erweiterung der AWG-Geschäftsstelle Altenburg

Mit der Erweiterung eines Verwaltungsgebäudes  entstand ein neuer Haupteingang, der als „Adresse“ verstanden wird und Besucher wie Mitarbeiter durch eine vorgelagerte Eingangszone ins Gebäude leitet.
Während sich der Anbau, der auch zwei Vorstandsräume und einen Besprechungsraum enthält,  baukörperlich in den Bestand einordnet, nimmt er durch Fassadengliederung und Materialität eine eigenständige Position innnerhalb des Gesamtensembles ein. Die schützende und zugleich durchlässige „Filterschicht“ aus perforierten Metallen (z.B. Lochblech und Streckmetall) wird als neues Leitmaterial verstanden und zieht sich gestalterisch als verbindendes Element bis über die Hauptfassade.

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60er-Jahre Charme in Gera

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Als Geras größtes zusammenhängendes Denkmalensemble ist die bauliche Gesamtanlage „Bieblacher Hang“ Gegenstand einer großangelegten Revitalisierungsmaßnahme durch unseren Auftraggeber Geraer Zinshaus GmbH/ImmoMa GmbH. Das WISMUT-Wohngebiet ist nahezu unverändert in seiner ursprünglichen Gestalt erhalten und damit ein Zeugnis für den Wohnungsbau der DDR zwischen 1950 bis Ende der 1980er Jahre.

eww übernahm die Genehmigungsplanung für alle sechs freistehenden Gebäude des Leonhard-Frank-Weges. Dabei wurde eng mit der unteren Denkmalschutzbehörde sowie dem Landesamt für Denkmalpflege in Erfurt zusammengearbeitet, um den Gebäuden ihr ursprüngliches Erscheinungsbild wieder zu geben. Da die Freiflächen Bestandteil des Ensembles sind und daher eine besondere Wertstellung einnehmen, stellte eine dezente Bereitstellung neuer Feuerwehraufstellflächen eine besondere Herausforderung dar.

Barrierefreies Wohnen in Altenburg

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barrierefreie Wohnanlage in Altenburg

Wohnen

Neubau einer barrierefreien Wohnanlage mit 52 Wohnungen in Altenburg

Im Auftrag der AWG Wohnungsgenossenschaft e.G. Altenburg entstand eine barrierefreie Wohnanlage in Verbindung mit einer neuen Begegnungsstätte.

Der Neubau orientiert sich in Kubatur und Geschossigkeit an der umgebenden Bebauung und reagiert durch seinen 3-gliedrigen Baukörper auf die vorhandene städtebauliche Situation am Sperlingsberg. Wesentliches Ziel war die Ausbildung eines anspruchsvollen Auftakts für das gesamte Wohngebiet.
 
Die drei 5-geschossigen Baukörper werden über außen liegende, nach Osten bzw. Norden ausgerichtete Laubengänge in allen Geschossen miteinander verbunden. Zwei außen liegende Treppenhäuser mit Aufzügen ermöglichen den barrierefreien Zugang zu allen 52 Wohnungen, die überwiegend von älteren Menschen genutzt werden.
 
Abstellboxen in den Laubengängen bilden Pufferzonen zur belebten Münsaer Straße und gliedern gleichzeitig den Verkehrsraum und die Fassade. Durch den Wechsel von geschlossenen und offenen Räumen entstehen im Laubengang Aufenthalts- und Kommunikationsbereiche, die von den Bewohnern gern angenommen werden und ein gutes Nachbarschaftsklima unterstützen.
 
Eine großzügige Begegnungsstätte im Erdgeschoss bildet ein gemeinsames Zentrum für alle Anwohner des Sperlingsberges.
 
Der warme Rotton der lebendigen Putzfassaden kontrastiert mit Sichtbetonelementen, in die eine Bambusstruktur eingegossen ist. Die Erschließungsbereiche sind hell und freundlich und werden durch anthrazitfarbene Fenster und Brüstungen akzentuiert. 
 
Der Neubau wurde als KfW 70-Energieeffizienzhaus umgesetzt.

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Neubau Marstall Zeitz

Neubau Marstall im Schlosskomplex Zeitz

Neubau Marstall

im Schlosskomplex Zeitz

Neubau Marstall Zeitz

Im Schlosskomplex der Moritzburg in Zeitz wurde der Neubau eines Verwaltungsgebäudes mit Lagerflächen und Besucherzentrum konzipiert. Das Projekt ist Teil der städtebaulichen und funktionalen Weiterentwicklung des historischen Schlossareals.

Die Schlossanlage ist als umlaufend befestigtes Ensemble mit Wallgraben ausgebildet und wird über das Torhaus im Osten erschlossen. Der äußere Schlosshof wird südlich durch den Dom geprägt, während die nördliche Raumkante durch den teilweisen Verlust des historischen Marstalls bislang unvollständig ausgebildet ist. Der Neubau greift diese Situation auf und schließt die bestehende bauliche Lücke am nordwestlichen Rand des Schlossareals.

Der Entwurf orientiert sich in Volumen, Lage und Ausrichtung am historischen Marstall. Der linear ausgebildete Baukörper mit leichtem Knick folgt dem ehemaligen „Fußabdruck“ des Vorgängerbaus und stellt die räumliche Fassung des Schlosshofes wieder her. Auf diese Weise wird die städtebauliche Ordnung des Ensembles gestärkt und die räumliche Wirkung des Hofes neu gefasst.

Das Gebäude ist für die Nutzung als Verwaltungsgebäude mit ergänzenden Lagerflächen sowie öffentlich zugänglichen Bereichen konzipiert. Die Erschließung erfolgt in enger Verzahnung mit den bestehenden Wegen und Freiräumen des Schlossareals. Die neue Freiraumgestaltung im äußeren Schlosshof ermöglicht eine umlaufende Zirkulation und berücksichtigt die topografischen Höhenunterschiede im Bereich des ehemaligen Marstalls.

Auftraggeber des Projekts ist die Stadt Zeitz.

Neubau Marstall im Schlosskomplex Zeitz

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