Konzeptstudie Otto-Dix-Haus Gera

Otto-Dix-Haus Gera

Konzeptstudie

Otto-Dix-Haus, Gera

Konzeptstudie Otto-Dix-Haus Gera

Das Otto-Dix-Haus in Gera ist Geburtshaus des Künstlers Otto Dix und ein zentraler Ort der kulturellen Erinnerung der Stadt. Das denkmalgeschützte Gebäudeensemble umfasst das historische Wohnhaus sowie ergänzende spätere Bauteile.

Im Auftrag der Stadt Gera wurde eine konzeptionelle Studie zur Weiterentwicklung und Modernisierung des Otto-Dix-Hauses erarbeitet. Ziel der Untersuchung war es, mögliche Perspektiven für eine zeitgemäße Nutzung des Museums aufzuzeigen und den Umgang mit dem denkmalgeschützten Bestand in einen größeren funktionalen und städtebaulichen Zusammenhang einzuordnen.

Die Studie basiert auf einer Analyse der bestehenden räumlichen, funktionalen und baulichen Rahmenbedingungen und formuliert übergeordnete Leitlinien für eine zukünftige Entwicklung. Im Mittelpunkt standen dabei Fragen der Besucherführung, der Nutzungsorganisation sowie der grundsätzlichen räumlichen Struktur des Museums.

Ein besonderer Fokus lag auf der sensiblen Verbindung von Bestand und möglichen Ergänzungen, ohne den historischen Charakter des Ortes zu beeinträchtigen. Die Konzeptstudie versteht sich als vorbereitender Beitrag zur weiteren fachlichen und politischen Diskussion und bildet eine Grundlage für mögliche nachfolgende Planungsschritte.

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Planung

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Dachsanierung Hofwiesenbad Gera

Hofwiesenbad Gera mit Gerüst

Dachsanierung

Hofwiesenbad Gera

Hofwiesenbad, Gera

Im Rahmen der umfassenden Instandhaltung des traditionsreichen Hofwiesenbades in Gera wurde die Dachsanierung der Bestandsgebäude geplant und umgesetzt. Ziel der Maßnahme war es, die bauliche Substanz langfristig zu sichern, energetische Schwachstellen zu beheben und die dauerhafte Nutzung des Bades zu gewährleisten – bei möglichst geringer Beeinträchtigung des laufenden Betriebs.

Das bestehende Dach wies altersbedingte Schäden sowie konstruktive und bauphysikalische Defizite auf. Auf Grundlage einer detaillierten Bestandsaufnahme entwickelte Euen, Wolf und Winter Architekten ein Sanierungskonzept, das sowohl den funktionalen Anforderungen eines stark frequentierten öffentlichen Bades als auch wirtschaftlichen und terminlichen Rahmenbedingungen gerecht wurde.

Ein besonderer Fokus lag auf der fachgerechten Erneuerung des Dachaufbaus einschließlich Abdichtung, Entwässerung und Anschlüssen. Dabei wurden langlebige und wartungsarme Materialien eingesetzt, um die Betriebssicherheit und Nachhaltigkeit der Maßnahme zu erhöhen. Die Planung erfolgte in enger Abstimmung mit dem Bauherrn sowie den beteiligten Fachplanern und ausführenden Firmen.

Neben der Entwurfs- und Ausführungsplanung übernahm das Büro die Koordination der Maßnahme während der Bauphase. Durch eine präzise Abstimmung der einzelnen Gewerke und eine enge Bauüberwachung konnte die Sanierung innerhalb des vorgesehenen Zeitrahmens realisiert werden.

Mit der Dachsanierung wurde ein wesentlicher Beitrag zum Erhalt und zur Zukunftssicherung des Hofwiesenbades als wichtiger Freizeit- und Sporteinrichtung der Stadt Gera geleistet.

Schnitt

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Fotos © Architekturfotografie Steffen Spitzner

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Umbau Sparkasse Weißenfels

Sparkasse Weißenfels - eww Architekten

Moderne Innenraumgestaltung

Umbau Bankfiliale

Hauptgeschäftsstelle der Sparkasse Burgenlandkreis am Marktplatz in Weißenfels

2021 18 Schwarzplan 1

Die Hauptgeschäftsstelle der Sparkasse Burgenlandkreis befindet sich in einem barocken Bürgerhaus am Marktplatz in Weißenfels, ergänzt durch einen rückwärtigen Neubau aus den 1990er-Jahren.

Ziel der Umbaumaßnahme war die zeitgemäße Neugestaltung des Erdgeschosses mit einem offenen, kundenorientierten Raumkonzept. Parallel dazu erfolgte ein umfassendes haustechnisches und energetisches Update einschließlich Fußbodenheizung, Klimatisierung, Sicherheits- und Kommunikationstechnik sowie der Sanitärbereiche. Zudem wurde ein Teil der Fläche für eine zukünftige Fremdvermietung vorbereitet.

Der Entwurf führt die unterschiedlichen baulichen Strukturen zu einem einheitlichen Gestaltungskonzept zusammen. Einheitliche Materialien, eine reduzierte Farbpalette sowie das wiederkehrende Motiv des geometrischen Rahmens aus Eichenholz prägen Empfang, Kassen- und Beratungsbereiche.

Die offene Deckengestaltung mit sichtbarer Installationsebene unterstützt die großzügige Raumwirkung und ermöglicht eine flexible Anpassung der Haustechnik. Lichtskulpturen, gezielte Akzentbeleuchtung und akustisch wirksame Elemente strukturieren den Raum und schaffen eine ruhige, klare Atmosphäre.

Als Generalplaner begleiteten wir das Projekt von der Vorplanung bis zur Bauüberwachung und koordinierten sämtliche Fachdisziplinen. Der anspruchsvolle Umbau eines über 300 Jahre alten Gebäudes konnte im laufenden Betrieb termingerecht realisiert werden.

2021 18 GR EG

Bauort

Fotos © Christoph Beer

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Sanierung der Villa Jahr, Gera

Villa Jahr, Park 2, Foto@Transmedial

Denkmalgerechte Sanierung

Villa Jahr, Gera

Villa Jahr, Tschaikowskistraße 39, Gera

Manchmal entstehen spannende Projekte aus Zufällen: Zunächst wurden wir von den Eigentümern, der Familie Richter, um unsere Expertise bei einem anderen Vorhaben in Dessau gebeten – eine Begutachtung zum Zustand von Plattenbauten, unserem täglichen Geschäft. Monate später verliebte sich die Familie in die Villa Jahr, die zum Verkauf stand. Sie erinnerte sich an uns – und so begann unsere Zusammenarbeit an diesem besonderen Objekt, das zudem nur einen kurzen Spaziergang entlang der Elster von unserem Büro entfernt liegt.

Ein Bauwerk mit Geschichte und Zukunft

Die Villa Jahr, erbaut um 1907, verbindet den Charme vergangener Zeiten mit dem Mut zu neuen Ideen. Unser Ziel ist es, diesen Ort zu einem Raum des Entdeckens, Gestaltens und gemeinschaftlichen Aufblühens zu machen.

Sanierung im Detail

Die Villa verfügt über insgesamt fünf Geschosse – Keller, Erdgeschoss, 1. und 2. Obergeschoss sowie Dachgeschoss. Alle Ebenen werden umfassend saniert und restauriert. Dabei arbeiten wir eng mit der Unteren Denkmalschutzbehörde in Gera zusammen, um einen sensiblen Kompromiss zwischen Alt und Neu zu schaffen.

Besonders die repräsentativen Räume im Erdgeschoss sollen in neuem Glanz erstrahlen. Dazu gehören unter anderem:

  • Wandbespannungen, deren Reste bei den Arbeiten entdeckt wurden, sollen wieder erlebbar werden.

  • Stuckdecken, die liebevoll restauriert werden

  • historische Fliesen, die nachgestaltet und ergänzt werden, um die ursprüngliche Gestaltung wiederherzustellen.

Besonderer Dank gebührt Herrn Bruckschlegel, unserem Restaurator.

Zusammenarbeit mit Leidenschaft

Mit einer Fläche von rund 2.030 m² bietet die Villa Jahr reichlich Raum für Herausforderungen – und Chancen. Alle beteiligten Handwerker und Fachplaner arbeiten mit spürbarem Elan und großem Respekt an diesem Projekt. Die gemeinsame Wertschätzung für ein Bauwerk dieser Qualität macht die Sanierung zu einem besonderen Erlebnis für alle Beteiligten.

Internetseite der Villa: https://www.villa-jahr.com/

Bauort

Fotos © Transmedial

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Otto-Dix-Straße 2, Altenburg

Otto-Dix-Str.2, Altenburg, Erweiterung

Moderne Erweiterung

Wohnräume und Sozialstation

Otto-Dix-Str. 2, Altenburg

Mit dem Anbau an die Otto-Dix-Straße 2 wurde durch die AWG Wohnungsgenossenschaft ein erster Impuls für die kommenden Sanierungen in Altenburg Nord gegeben. In direkter Nachbarschaft zum neu errichteten Einkaufsmarkt und der DHL-Station wird mit der baulichen Ergänzung am Giebel von Haus 2 ein deutliches Signal und Bekenntnis zur Weiterentwicklung des Wohnstandortes gesetzt.

Die einzelnen Wohnetagen sind durch den Einbau eines Aufzuges barrierefrei auf Etagenebene erreichbar. Es wurden insgesamt vier Wohnungen vergrößert und 5 saniert.

Die Positionierung der Volkssolidarität im neuen erdgeschossigen Anbau stellt eine sinnvolle funktionale Erweiterung des Gebäudes dar.

Die gesamte Gebäudefassade wurde gereinigt, und farbige Fensterrahmen auf der Südseite verbinden den Bestand architektonisch mit dem Anbau durch die Aufnahme der gleichen Formensprache.

Die Neuordnung der angrenzenden Freifläche hat die Baumaßnahme zu einem harmonischen Ganzen ergänzt.

Das Projekt ist Teil der Veranstaltung ‚Tag der Architektur 2025‘. Weitere Infos gibt es hier.

Grundriss EG

Bauort

Fotos © Architekturfotografie Steffen Spitzner

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Umbau St. Marienstift Zeitz

Marienstift Luftaufnahme, Zeitz

Sanierung St.Marienstift

im bewohnten Altenpflegeheim

St. Marienstift, Zeitz

Das katholische Pfarramt St. Peter und Paul Zeitz betreibt im Bestandsgebäude Stiftsberg 5 ein stationäres Altenpflegeheim für 50 pflegebedürftige Bewohnerinnen und Bewohner. Die Wohn- und Pflegebereiche sind auf die Ebenen 0 bis 2 verteilt und verfügen über Einzel- und Doppelzimmer mit angeschlossenen Bädern sowie gemeinschaftlich genutzte Aufenthalts-, Ess- und Küchenbereiche. Ergänzt werden diese durch zusätzliche Gemeinschaftsräume und Pflegebäder. Verwaltung, Küche, Speisesaal, Cafeteria und Kapelle befinden sich im Untergeschoss, während weitere Untergeschosse Technik-, Lager- und Funktionsbereiche aufnehmen.

Im Zuge der Maßnahme wurde das bestehende Nutzungskonzept der Wohn- und Pflegebereiche grundlegend weiterentwickelt. Ziel war es, eine höhere Wohnlichkeit und eine möglichst normale Alltagsgestaltung zu ermöglichen. Die ursprünglich vorgesehenen notwendigen Flure wurden daher als Aufenthaltsflächen umgenutzt. Diese Anpassung machte eine bauordnungsrechtliche Neubewertung erforderlich und führte zur Entwicklung eines neuen, objektspezifischen Brandschutzkonzeptes.

Die bauliche Umsetzung des Brandschutzkonzeptes erfolgte parallel zu einer vollständigen Strangsanierung sämtlicher Bewohner- und Pflegebäder. Eine besondere Herausforderung stellte die Durchführung der Arbeiten im laufenden Betrieb dar, da keine Ausweichquartiere zur Verfügung standen. Um die Arbeiten insbesondere in den überwiegend innenliegenden Bädern zu ermöglichen, wurde ein flexibles Speziallüftungssystem eingesetzt. Grundlage der Umsetzung war eine detaillierte Abbruch- und Montagetechnologie mit temporären Baufeldern, Provisorien und umfassenden Staubschutzmaßnahmen.

Die Planung und Ausführung erfolgten in enger Abstimmung mit der Einrichtungsleitung und dem gesamten Planungsteam. So konnten trotz der komplexen Rahmenbedingungen eine qualitäts-, termin- und kostensichere Realisierung unter bewohnten Bedingungen erreicht werden.

Bauort

Fotos © Architekturfotografie Steffen Spitzner

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Gut betreut in Altenburg

2018 10 Zeitzer Strasse Altenburg 10 min

Lebendiges Licht-Schattenspiel

Betreutes Wohnen in Altenburg

Betreutes Wohnen der Lebenshilfe Altenburg

Eine ehemalige Landwirtschaftsschule wurde durch die Altenburger Wohnungsgenossenschaft AWG zu einem neuen Zuhause für schwerst- und mehrfachbehinderte Menschen umgebaut und erweitert.
Als vollstationäre Einrichtung gewährleistet die Lebenshilfe Altenburg e.V. hier eine intensive 24-Stunden-Betreuung in individuell möblierten Einzel-Appartements, individuelle und gemeinschaftliche Förder- und Beschäftigungsangebote sowie eine Tagespflege.

Verwaltung und Personalräume sowie ein Teilhabezentrum sind im Erdgeschoss des Altbaus untergebracht, in den oberen Geschossen befinden sich barrierearme Wohnungen für den freien Wohnungsmarkt und für Klienten im ambulant betreuten Wohnen. Dafür wurden die Grundrisse neu organisiert und Balkone an den Giebeln ergänzt.

Die Pflegeeinrichtung mit Appartements und offenen Gemeinschaftsbereichen befindet sich in einem 3-geschossigen Neubau. Große rückwärtige Gemeinschaftsterrassen ermöglichen mit einer offenen Treppe gleichzeitig den Zugang zum großzügigen Garten.

Der Neubau wurde aus Kalksandstein errichtet und mit einer vorgesetzten Holzfassade verkleidet. Die unterschiedlichen Grade der Vor-Verwitterung der einzelnen Holzplanken geben dem Haus einen warmen, lebendigen Charakter. Zur Terrasse hin gehen die Planken in einen lockeren Verbund über, was ein interessantes Licht-Schattenspiel im halboffenen Innenraum erzeugt.

Beide Gebäudeteile liegen auf einheitlichem Fußbodenniveau und werden durch einen Verbinderbau mit Aufzug barrierefrei erschlossen.

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Fotos © Christoph Beer

Transparentes Entrée in Altenburg

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Transparentes Entrée in Altenburg

Verwaltungsgebäude

Erweiterung der AWG-Geschäftsstelle Altenburg

Mit der Erweiterung eines Verwaltungsgebäudes  entstand ein neuer Haupteingang, der als „Adresse“ verstanden wird und Besucher wie Mitarbeiter durch eine vorgelagerte Eingangszone ins Gebäude leitet.
Während sich der Anbau, der auch zwei Vorstandsräume und einen Besprechungsraum enthält,  baukörperlich in den Bestand einordnet, nimmt er durch Fassadengliederung und Materialität eine eigenständige Position innnerhalb des Gesamtensembles ein. Die schützende und zugleich durchlässige „Filterschicht“ aus perforierten Metallen (z.B. Lochblech und Streckmetall) wird als neues Leitmaterial verstanden und zieht sich gestalterisch als verbindendes Element bis über die Hauptfassade.

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Projektierung

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Eigentumswohnungen in Chemnitz

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Neubau einer Eigentums-Wohnanlage in Chemnitz

Wohnen

Neubau einer Wohneigentumsanlage mit 40 Wohnungen im Süden von Chemnitz

Im Auftrag der Wohnungsbaugenossenschaft „EINHEIT“ eG Chemnitz wurden zwei Wohnungsneubauten incl. Tiefgaragen im Süden von Chemnitz umgesetzt.

In dem intakten Wohngebiet „Scharfensteiner Straße“ im Süden von Chemnitz wurden durch die Wohnungsbaugenossenschaft „EINHEIT“ eG zwei zwillingsgleiche Neubauten
errichtet, die den am Standort nicht vorhandenen Bedarf an großzügigen familienfreundlichen Wohnungen abbilden. 
 

Die beiden Wohngebäude sind mit insgesamt 40 barrierefreien Wohneinheiten ausgestattet, die über eine direkte Anbindung an die jeweilige Tiefgarage verfügen. 

Großzügige, nach Westen orientierte, Loggien mit einem Blick über Chemnitz machen die Wohnungen unverwechselbar.

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Projektierung

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Meisterstützpunkt in Dörtendorf

2012 12 NB Funktionsgebaeude Doertendorf Easy Resize.com

Meister­stützpunkt Dörtendorf

Büro | Verwaltung

Bauliche Umstrukturierung auf dem Grundstück der Wasseraufbereitungsanlage im Süden von Thüringen

Im Auftrag der Thüringer Fernwasserversorgung übernahmen wir Neubau, Anbau und Sanierung des Funktions- und Verwaltungsbaus in Dörtendorf.

Im Zuge der Umstrukturierungsmaßnahmen der Thüringer Fernwasserversorgung wurde auf dem Gebiet der ehemaligen Trinkwasseraufbereitungsanlage in Dörtendorf ein neuer Meisterstützpunkt errichtet.

Der Typologie der umliegenden Hofsituationen entsprechend erfolgte die Anordnung aller nötigen Funktionsbereiche (Garagen, Werkstätten, Lager) unter Einbeziehung des vorhandenen Gebäudebestandes um einen zentralen Werkhof.

Der zweigeschossige Neubau beherbergt neben dem Herzstück der Anlage, einem Datenknotenpunkt für das gesamte Versorgungsnetz der Thüringer Fernwasserversorgung, auch die Büroeinheiten und Sanitärbereiche der neuen Meisterbereiche.

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